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Objekt P 2019000-22

Lage:

Das Objekt befindet sich in ruhiger Lage, am Rande des Ortszentrums Bergisch Gladbach – Sand. Alle Einrichtungen zur Deckung des täglichen Bedarfs, Kindergarten und Grundschule sind in Sand vorhanden. Die Zentren von Bergisch Gladbach und Herkenrath erreicht man jeweils in wenigen Fahrminuten.

Die Autobahnanschlussstelle der A4 in Richtung Köln/Olpe und das Stadtzentrum von Bensberg sind in nur wenigen Fahrminuten zu erreichen.  

Grundstück:

Zum Verkauf steht eine ca. 382.000 m² große Grundstücksfläche. Die Fläche teilt sich wie folgt auf:

ca. 152.684 m² landwirtschaftliche Fläche
ca. 229.840 m² forstwirtschaftliche Fläche
ca.      1.389 m² Resthof und Scheune

Teile der landwirtschaftlichen Flächen sind an hiesige Landwirte verpachtet. Mit den Landwirten muss, im Zuge des Erwerbs, eine Regelung getroffen werden.
Des Weiteren ist auch ein Teilflächenerwerb möglich, siehe hierzu Punkt „Option“.

Die gesamte Fläche ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Objekt / Bauweise / Baujahr:

Laut Eintragung in die Denkmalschutzliste der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Bergisch Gladbach lässt sich der zweigeschossige Fachwerkbau auf die Mitte des 18. Jahrhundert zurückdatieren. In der Denkmalschutzliste wird das Objekt und die Scheune wie folgt beschrieben:

„Mitte 18. Jahrhundert; 2.geschossiger, traufseitig erschlossener Fachwerkbau mit kleinem eingeschossigem Schleppdachanbau auf einer Giebelseite, breit gelagerten Gefachen, zum Teil erhaltene Sprossenfenster, verziert Kopfrähm auf der der Straße zugewandten Giebelseite; zugehörig langgestreckte Fachwerkscheune derselben Zeit mit Lehmgefachen“

Im Jahre 1979/1980 wurde das Wohnhaus von dem jetzigen Bewohner kernsaniert.
Insgesamt befindet sich das Haus in einem gut erhaltenen Zustand, die Ausstattung lässt sich als einfach, aber gepflegt beschreiben.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine denkmalgeschützte, sanierungsbedürftige Scheune. Allgemein sind die Dacheindeckung und die Dachunterkonstruktion der Scheune in einem sehr schlechten Zustand.

Wohnfläche / Nutzfläche:

ca. 172 m² Wohnfläche (überschlägig ermittelt) zzgl. großzügiger Nutzfläche Scheune.

Übergabe / Mietverhältnisse / Mieteinnahmen:

Das Objekt ist verpachtet. Die Pachthöhe beträgt 270,25 € monatlich. Der Pachtvertrag wurde bis zum 30.12.2025 vereinbart.

Ausstattung / Aufteilung:

Die Wohnfläche des denkmalgeschützten Fachwerkhauses erstreckt sich über das Erdgeschoss, das Obergeschoss und einen Teil des ausgebauten Dachgeschosses. Auf der Rückseite des Objekts befindet sich ein Anbau, welcher ehemals als Hühner- und Ziegenstall genutzt wurde.

Das Wohnhaus wurde bei Bezug durch den jetzigen Mieter im Jahre 1979/1980 kernsaniert. Das gesamte Objekt wurde entkernt und lediglich das Holzgefach und der Dachstuhl wurden erhalten. Der Giebel und der Dachstuhl waren aus dem Lot geraten und wiesen einen starken Überhang in Richtung der Zuwegung auf. Im Zuge der Entkernung wurden der Giebel, der Dachstuhl und die straßenseitige Außenwand wieder in eine Flucht gebracht. Marode oder beschädigte Schwellen und Stelen wurden ausgetauscht. Sämtliche Außenwände wurden mit neuem Dämmmaterial ausgefacht, innen mit Sperrholzplatten verkleidet und außen verputzt und gekalkt. Innenwände wurden in Leichtbauweise oder Kalksandstein ausgefertigt.

Bis auf wenige Ausnahmen wurde das Haus ca. 1979 mit einfach verglasten Sprossenfenstern (Holzrahmen) ausgestattet. Lediglich im 1. Obergeschoss und im Dachgeschoss wurden isolierverglaste Holzrahmenfenster verbaut (Obergeschoss: ein Fenster (Baujahr 1985) und zwei Dachfenster (Baujahr ca. Ende 80er Jahre), Dachgeschoss: ein Dachfenster (Baujahr ca. Anfang 90er Jahre). Die Beheizung erfolgt über eine holzgefeuerte Heizungsanlage (Baujahr Heizung ca. 2001 / Baujahr Brenner ca. 2014) mit einem Warmwasserspeicher (1.000 L Füllmenge) zzgl. der Warmwasseraufbereitung über einen Durchlauferhitzer.

Die Böden im Haus sind mit Industrieparkett, Holzdielen, Bruchsteinen und Fliesen versehen. Auf der straßenabgewandten Seite befindet sich ein Anbau, welcher früher als Hühner- und Ziegenstall genutzt wurde und heute als Nutz- und Abstellfläche dient. Die Böden bestehen hier aus Beton und gestampftem Lehm. Unter der Küche und dem Esszimmer befindet sich ein Bruchsteinkeller (ca. 25 m²) mit Gewölbedecke und gegossenem Betonboden. Hier befindet sich auch das Hauswasserwerk für die Frischwasserversorgung.

Die denkmalgeschützte Scheune auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Holzbau mit teilweise ausgefachten Wänden und einem gestampften Lehmboden. Das Gefach besteht aus Lehm, Ziegeln und Kalksandstein. Innerhalb der Scheune gibt es mehrere Ebenen/Plattformen und einen Bereich, welcher als Schafstall genutzt wird.

PKW-Stellplätze:

Im Bereich der Scheune befinden sich zwei Stellplätze.

Sonstiges (z. B. Anliegerkosten / Dienstbarkeiten / Baulasten / Planungsrecht):

Laut schriftlicher Auskunft der Stadt Bergisch Gladbach ist, weder zu Gunsten noch zu Lasten des Objektes, eine Baulast eingetragen.

Laut schriftlicher Auskunft der Stadt Bergisch Gladbach ist das Grundstück an einen Schmutzwasserkanal (Baujahr ca. 1996) angeschlossen. Der einmalige Kanalanschlussbeitrag wurde bereits erhoben und bezahlt.

Hinter dem Objekt befindet sich ein Sickerschacht zur Ableitung von Niederschlagswasser. Die wasserrechtliche Erlaubnis erhalten Sie auf Wunsch.

Die Trinkwasserversorgung erfolgt über eine Wasserversorgungsanlage (Brunnen) und muss jährlich geprüft und kontrolliert werden. Die Beförderung des Trinkwassers erfolgt über eine Pumpenanlage in Form eines Hauswasserwerks, welches mit einem Trinkwasserbehälter (1.000 L Füllmenge) verbunden ist.

Laut schriftlicher Auskunft der Stadt Bergisch Gladbach unterliegt das Grundstück nicht mehr der Erschließungsbeitragspflicht (gemäß §§ 127 ff. Baugesetzbuch).

Hinweis: Die Zuwegung erfolgt über einen städtischen Weg, welcher sich im historischen Verlauf verlagert hat.

Laut schriftlicher Mitteilung des Rheinisch Bergischen Kreises ist das Objekt nicht im Kataster über Altlasten und altlastenverdächtige Flächen, gem. § 8 LBodSchG, erfasst.

Laut schriftlicher Auskunft der Stadt Bergisch Gladbach befindet sich das Objekt planungsrechtlich im § 35 des Baugesetzbuches (Außenbereich).

In der Straße liegt keine Gasleitung.

Zu Gunsten des Objektes wurde ein Geh- und Fahrrecht vereinbart. Somit ist der Käufer des Objektes berechtigt den Weg auf dem Nachbargrundstück zu Begehen und/oder zu Befahren. Die Dienstbarkeitsurkunde erhalten Sie auf Wunsch.

Energieausweis:

Da das Objekt unter Denkmalschutz steht ist kein Energieausweis notwendig

Kaufpreis:

€ 1.800.000,– zzgl. 3,57 % (inkl. MwSt.) Käufercourtage.

Option:

Auf Wunsch kann das landwirtschaftliche Anwesen (Einfamilienhaus nebst Scheune) mit einer Grundstücksteilfläche von ca. 10.000 m² zu einem Kaufpreis von € 795.000,– zzgl. 3,57 % (inkl. MwSt.) Käufercourtage erworben werden. Die Vermessungskosten trägt der Käufer.

Courtage:

3,57 % (inkl. MwSt.) Käufercourtage vom Kaufpreis für den Nachweis oder die Vermittlung; verdient und fällig mit notariellem Kaufvertragsabschluss.

Besichtigungen:

Für die Terminabsprache einer Innenbesichtigung des Objektes können Sie sich gerne an uns wenden. Bei einer ersten Erkundung bitten wir möglichst unauffällig von außen zu besichtigen und keine unangemeldete Innenbesichtigung vorzunehmen. Die Innenbesichtigungen sind ausschließlich mit unserem Büro abzustimmen / vorzunehmen.

Allgemeine Hinweise & Courtage:

Wir weisen darauf hin, dass im Zusammenhang mit der neuen Energiesparverordnung entsprechende Maßnahmen erforderlich werden können. Die Käufercourtage beträgt 3,57 % inkl. Mehrwertsteuer und entsteht bereits mit dem Nachweis; verdient und fällig mit Abschluss des notariellen Kaufvertrages. Die Käufercourtage errechnet sich aus dem beurkundeten Kaufpreis. Sollte Ihnen das von uns nachgewiesene Objekt bereits bekannt sein, teilen Sie uns dieses bitte unverzüglich mit.

Wir sind um korrekte Angaben bemüht, können aber keine Gewähr übernehmen. Die Angaben basieren auf Informationen, die uns von unserem Auftraggeber übermittelt wurden. Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten. Das Exposé ist vertraulich zu behandeln, es ist nur für Sie bestimmt. Der Makler haftet nicht für Irrtümer oder Schriftfehler. Dieses Exposé ist eine Vorinformation, als Rechtsgrundlage gilt allein der notariell abgeschlossene Kaufvertrag.

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